Lippenherpes bei Säuglingen


So schützen Sie Ihr Kind
Lippenherpes bei Säuglingen

Eltern würden ihr Baby am liebsten den ganzen Tag küssen und knuddeln. Doch bei Herpes ist Zurückhaltung gefragt. Geht das Virus auf den Säugling über, drohen schwere Komplikationen.

Lippenherpes verläuft bei Säuglingen schwerer

Lästig aber harmlos – so erleben Erwachsene das Herpesvirus. Doch bei Säuglingen verläuft die Infektion schwerwiegender. Kinder- und Jugendärztin Dr. Monika Niehaus berichtet: „Bei Neugeborenen kann das Virus schnell eine lebensbedrohliche Situation auslösen, indem es das zentrale Nervensystem, die Leber, die Lunge, die Haut und die Augen angreift.“ In Anschluss an die Erkrankung verbleibt das Herpesvirus lebenslang im Körper und löst Rückfälle aus. Doch damit nicht genug. „Nach einer Infektion können auch dauerhafte Hirnschäden zurückbleiben“, erklärt Dr. Niehaus.

Direkten und indirekten Kontakt vermeiden

Küssen verboten – heißt es bekanntlich bei jeder Herpesinfektion. Im Umgang mit Säuglingen raten Experten sogar zum Mundschutz. Ist die Brustwarze vom Virus befallen, muss die Mutter mit dem Stillen pausieren, bis die Infektion vollständig abgeheilt ist. Darüber hinaus warnt Dr. Niehaus davor, die Bläschen mit den Händen zu berühren oder die Kruste abzukratzen. Das Virus überträgt sich über verschmutzte Hände und Gegenstände. Als Gegenmaßnahme helfen gründliches Händewaschen und -desinfizieren, getrennte Badetücher, Gläser und Essbestecke.

Bei ersten Anzeichen Arzt aufsuchen

Herpesbläschen bei Säuglingen sind immer ein ernst zu nehmendes Zeichen. Bei einmonatigen Kindern gelten bereits Hautauschläge, Fieber und Augenreizungen als Warnsignal und machen einen Arztbesuch erforderlich. Eine herpesbedingte Gehirninfektion äußert sich anfangs ähnlich wie eine Grippe. Die Betroffenen erblassen, wirken teilnahmslos, zittern oder fiebern. Bestätigt sich der Verdacht, benötigt der Säugling eine intensivmedizinische Behandlung mit virushemmenden Medikamenten.

Quelle: Kinder- und Jugendärzte im Netz, Robert Koch-Institut, American Academy of Pediatrics

News

Kein Magenkrebs durch Langzeit-PPI
Kein Magenkrebs durch Langzeit-PPI

Entwarnung beim Magenschutz

Lange galt die Sorge, dass eine dauerhafte Behandlung mit Protonenpumpenhemmern (PPI) das Risiko für Magenkrebs erhöhen könnte. Eine große aktuelle Studie gibt nun Entwarnung.   mehr

Magen-Darm-Infekt vom Küchenschwamm
Magen-Darm-Infekt vom Küchenschwamm

Gefährliche Keimschleuder

Ein Küchenschwamm kann sauber aussehen und trotzdem Millionen Bakterien beherbergen. Damit über die Arbeitsflächen keine Krankheitserreger auf Speisen übertragen werden, sollte man ein paar Hygieneregeln beachten.   mehr

Reisen mit der Anti-Baby-Pille
Ein Pärchen sitzt bei Sonnenuntergang am Strand und küsst sich.

Tipps für den Urlaub

Eine größere Reise bringt einige Herausforderungen mit sich. Neben dem Packen und der Anfahrtsplanung sollte dabei auch die Verhütungsplanung mit der Anti-Baby-Pille nicht vergessen werden.   mehr

Sonnenbrille schützt vor Augenschäden

Nahaufnahme einer Frau mit Sonnenbrille vor einem Sonnenuntergang.

Ab UV-Index von 3 aufsetzen

Ob am Strand, auf der Terrasse oder im Gebirge: Dass man in der Sonne die Haut vor UV-Strahlen schützen muss, ist inzwischen selbstverständlich. Weniger bekannt ist, dass auch die Augen Schutz vor dem UV-Licht benötigen.   mehr

Gesund baden
Gesund baden

Tipps für Frauen und Mädchen

Sommerzeit ist Badezeit. Doch gerade nasse Badekleidung begünstigt Infektionen. Einige Regeln helfen Frauen, vorzubeugen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Neue Universitäts-Apotheke zum Schwan
Inhaber Frank Riedel
Telefon 06421/2 20 66
Fax 06421/2 71 59
E-Mail info@schwan-apotheke-marburg.de