Gesund mit der richtigen Ernährung


Apotheker helfen bei Umstellung
Gesund mit der richtigen Ernährung

Viele nehmen das neue Jahr als Anlass für eine gesündere Ernährung. Professionelle Begleitung bieten jetzt vermehrt Apotheker – sowohl für Menschen mit chronischen Krankheiten, Ältere und Schwangere als auch für alle anderen Interessierten.

Diabetes mellitus Typ 2, Adipositas, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Gicht – viele chronische Krankheiten lasssen sich durch eine spezifische Ernährungsumstellung günstig beeinflussen. Auch für Schwangere, Stillende und Krebspatienten ist eine gezielte Ernährungsweise für ihre Gesundheit von essentieller Bedeutung, da sie auf einen erhöhte Nährstoffbedarf angewiesen sind. Darüber hinaus sind oft ältere Menschen mangelernährt, ohne davon zu wissen. Ein individuell auf den Patienten zugeschnittener Speiseplan und einfache Verhaltensänderungen eröffnen die Möglichkeit, die Gesundheit und Lebensqualität spürbar zu verbessern.

Ernährungsberatung von Apothekern für alle

Für Patienten, bei denen sich bereits Krankheiten entwickelt haben, spielt die Ernährung für die Gesundheit eine besondere Rolle. Bei Gicht beispielsweise verstärken Nahrungsmittel mit einem erhöhten Purinwert wie Fleisch und Wurst die Beschwerden. Der Apotheker wird deshalb bei der Erstellung des Ernährungsplans vor allem auf purinarme Lebensmittel achten. Leidet der Patient hingegen an Zöliakie, wird eine glutenfreie Ernährungsweise zu einer deutlichen gesundheitlichen Verbesserung beitragen. Die Mittelmeerdiät hat sich bei Betroffenen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bewährt: Anstatt von gesättigten und tierischen Fetten sollten Patienten vermehrt frischen Fisch und mit Olivenöl zubereitete Speisen zu sich nehmen.

Apotheker erstellen individuelles Programm

Wie die Landesapothekerkammer Hessen informiert, haben sich auch Apotheker zur Ernährungsberatung weitergebildet und stehen Interessierten bei der Ernährungsumstellung kompetent zur Seite. Möchte ein Patient diese Hilfe in Anspruch nehmen, informiert er den Apotheker zunächst in einem vertraulichen Erstgespräch über wichtige Eckdaten wie Gewicht, Vorerkrankungen und Motivation der Ernährungsumstellung. Auf Basis eines vom Patienten zuvor erstellten Ernährungstagebuchs ermittelt der Apotheker anschließend dessen tatsächlichen Kalorienbedarf sowie ein an dessen Bedürdnissen angepassten Speiseplan. Da nicht nur die Ernährung zur gesundheitlichen Verbesserung beiträgt, sondern auch körperliche Betätigung, sollte das Programm auch Empfehlungen zu individuell geeigneten Bewegungseinheiten enthalten.

Nutzen Sie die Kompetenz Ihres Apothekers und lassen Sie sich bei der Ernährungsumstellung unterstützen!

News

Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten
Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten

Schuppenflechte & Akne inversa

Ein Viertel aller Deutschen hat starkes Übergewicht (Adipositas). Das erhöht nicht nur das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen und Diabetes, sondern belastet scheinbar auch die Haut.   mehr

Jetzt Reiseimpfung planen!
Jetzt Reiseimpfung planen!

Wenn im Sommer die Ferne lockt

Reisen steht wieder hoch im Kurs, und viele wollen in exotische Gefilde. Doch vor allem in den Tropen drohen gefährliche Infektionskrankheiten. Wer im Sommer dorthin möchte, sollte sich jetzt zu den nötigen Impfungen beraten lassen.   mehr

App hilft Frauen mit Harninkontinenz
App hilft Frauen mit Harninkontinenz

Jede Vierte wieder „trocken“

Mit einer Harninkontinenz zu leben ist alles andere als angenehm, denn die Behandlung gestaltet sich oft schwierig. Doch jetzt gibt es digitale Hilfe: Ein Therapieprogramm per App besserte die Beschwerden betroffener Frauen ganz erheblich.   mehr

Früher mit dem Zukleben starten

Kleiner schielender Junge in Großaufnahme.

Sehschärfe beim Schielen retten

Erst vier bis sechs Monate Brille tragen und dann das gesunde Auge abkleben – das ist die Strategie für die meisten Schielkinder. Doch offenbar entwickelt sich die Sehschärfe besser, wenn man deutlich früher mit dem Zukleben beginnt.   mehr

Hochdruck behandeln beugt Demenz vor
Hochdruck behandeln beugt Demenz vor

Therapietreue lohnt

Einen erhöhten Blutdruck zu senken schützt nicht nur vor Herzinfarkt und Schlaganfall: Wer als Hochdruckpatient*in seinen Blutdruck konsequent im Griff hat, hat ein geringeres Risiko, an einer Demenz zu erkranken.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Neue Universitäts-Apotheke zum Schwan
Inhaber Frank Riedel
Telefon 06421/2 20 66
Fax 06421/2 71 59
E-Mail info@schwan-apotheke-marburg.de